VOMITING WORLD 

January 16 - February 10, 2010

Teapot gallery

Cologne, Germany

Susanne Junker interviewed by  LeTapir / Inspiration Lounge (in German)

Susanne Junker divides her time between Shanghai and Paris. In her color photographs, she delves into women’s roles across different societies—handling the camera while staging herself as the model. For her 2008 series “Geiles Globales Gesicht”, she took on characters from Peking Opera, roles traditionally played only by men. Her other series focus on how ads and fashion photos portray women as sex symbols. When news covers casting shows packed with anorexic models or models’ careers ending at 30, Junker’s photos make clear this is “the most brutal and fast-paced of all creative industries,” as noted in her exhibition press release. –J.R.

Susanne Junker lebt in Shanghai und Paris. In ihren Farbfotografien setzt sie sich mit der Situation der Frau in verschiedenen Gesellschaften auseinander. Dabei bedient sie nicht nur die Kamera, sondern inszeniert sich zugleich selbst als Model. Für ihre Serie „Geiles Globales Gesicht“ (2008) schlüpfte sie z.B. in verschiedene Figuren der Peking-Oper, in der traditionellerweise alle Rollen nur von Männern verkörpert werden. In ihren anderen Werkserien geht es meistens darum, wie Frauen in der Werbung und in der Modefotografie als Sexsymbol dargestellt werden. Wenn die Zeitungen über Casting-Shows mit magersüchtigen Models oder über das generelle Karriereende der Mannequins bei Erreichen ihres 30. Geburtstags berichten, dann ahnen wir bei der Betrachtung von Susanne Junkers Bildern, dass dies „die brutalste und schnelllebigste aller kreativen Branchen ist“, wie es im Pressetext zu ihrer Ausstellung heißt.  -J.R. 

 

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